Von uns

FREIE BUNDESREPUBLIK KRAVÍ HORA

Geschichte von Kraví hora

Die Freie Bundesrepublik Kraví hora befindet sich in der Winzergemeinde Boøetice im Kreis Bøeclav. Die alte Winzergemeinde, die zum ersten Mal im Jahre 1222 schriftlich erwähnt wurde, hat 1300 Einwohner und mehr als 500 Häuser und 260 Weinkeller, die im weinreichsten Streiefen von Kraví hora malerisch gelegen sind. Die Weinkeller waren bis zum Jahre 1835 von der Gemeinde durch einen See getrennt, den die Winzer auf kleinen Schiffen oder mit einem Fuhrwerk über einen Steindamm des Sees überquerten. Die Gemeinde litt im Mittelater unter der Nähe der mährisch-ungarischen und mährisch-österreichischen Grenze, denn sie wurde oft ausgeplündert und niedergebrant. Die Bewohner wurden erschlagen oder in Gefangenschaft fortgeschleppt und die Gemeide musste wiederholt Neusiedler anwerben.

Die Idee einen Verein zu gründen, der sicht mit der Werbung für die Winzerei und den Tourismus befassen sollte, trug der heutige Gemeindevorsteher auf einer Sitzung der Kleinwinzer am Ende der 80er Jahre vor. Diesel Vorschlag wurde durch die Wahl am 12. November 2000 verwirklicht, bei der Präsident und die Regierung der Republik gewählt wurden. Seit dieser Wahl übernahm diese Regierung die gesamte mit dem Weinbau, der Winzerei und der Werbung verbundene Tätigkeit.

Geschichte des Weinbaus und der Winzerei

Der Weinbau hat inder Gemeinde eine längjährige Tradition. Die Weingärten sind zum ersten Mal in einem Erbvertag aus dem Jahre 1355 erwähnt. Die Untertanen bebauten in Fronarbeit auch Weingärten der Herrschaft. Im Jahre 1567 räumte Burian Tetaur von Tetov den Untertanen in Boøetice ein Privilegium ein, in dem er vertraglich zusicherte für die Arbeit in Weingärten zu zahlen und die Verpflichtung aufhob, nur seinen Sein in der Gemeindeschenke anzubieten. Nach dem Dreissigj¨hrigen Krieg sind die meisten Weingärten in der Gemeinde verödet und nur allmählich wurden sie erneuert. Ein weiterer sie erneuert. Ein weiterer Schla für die Winzerei war die Reblaus, die sich in allen Weingärten im Jahre 1909 ausbreitete. Ein grosser Rückgang der Anbaufläche trat mit der Entstehung der Genossenschaften in der Landwirtschaft und nach der Vereinigung mit den umliegenden landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften ein. Nach 1989 befasste sich die Genossenschaft nich mehr mit dem Weinbau, die Tradition wird jetzt von den kleinen und mittleren Winzern fortgeführt.

Laut Gesetz gehört die Gemeinde zu dem Winzergebiet von Velké Pavlovice.

Sehenswürdigkeiten

Die Gemeinde wurde im Mitterlalter durch marodieren Horden mehrmals vernichten und so blieben nur die nach Ende des Dreissigjährigen Krieges entsandenen bajtem erhalten. Ausnahmen bilden die Andenken an die frühe Winzerei, und zwar die Kellerr der Wiedertäufer aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts (z. B. der Habaner) unter den Häusern mit den Konskriptionnummern 13 und 71. In diese Zeitperiode gehört auch der sogenannte „Pfarrkeller“,der heutzutage in den Kadlec-, Kratochvíl- und Gemeindkeller geteilt ist. Bei der Erweiterung der Keller unter Kraví hora wurden auch mittleralterliche Keller entdeckt.In der Gemeinde gibt es einige alte Holzkelter vom Ende des 19. Jh., für deren Erhalt ihre Besitzer im Allegemeinen gut skrben. Mit der Entfaltung des Weinbaus nach der Reblaus plage wurden in Kraví hora, Hliníky und Zahranièí neue Keller gebaut,Mance auch mit Kelterraümen, die seit der Wiedertäuferzeit „Presúz“ (Presshaus) genannt werden. In den dreissiger Jahren baute her die Winzergenossenschaft Vinopa ihren ausgedehnten Keller. In den sechziger Jahren errichtete die LPG neben Vinopa ihren Keller mit grossen Unterkunftsräumen und einer Weinstube. Der Gemeinde und dem Ortsnationalausschuss gelang es leader nicht immer das Aussehen der Kelterhäuser den historischen Bajtem anzupassen. Deshalb bemüht sich heutzutage das Atelier obnovy venkova (atelier der Landerneuerung) aus Brno darum, und die Gemeinde trägt finanziel zur Renovierung von Kellerfassaden bei.

Die Gemeinde erwarb einen älteren Keller, der gegenwärtig als Sitz der Organe der Frejem Bundesrepublik Kraví hora hergerichtet wird.

Kultur und Entfaltung des Weintourismus

Die Weingartenbesitzer, der Winzerverein und die Gemeindeverwaltung haben immer die bestehenden Winzertraditionen bewahrt und die Republik wird sie weiterpflegen. AM Jahresende veralstanten die Republik und das Pfarramt ein „Fest zur Segnung des Jungem Weins“. Ostern vinder traditionell eineWeineinsstellung statt und ganzjähring werden Fahrten zu Weinproben mit Zimbelmusik organisiert. Die Gemeide unterstützt alle Winzeraktivitäten, die dem Wohl der Gäste dienen.

Am 18. Apríl 2001 hat der Ausschuss für Heraldik und Vexillogie (Wappen-und Fahnenführung) des Abgeordnetenhauses des Parlaments der Tschechischen Republik das Recht zur Führung eines Wappens und einer Fahne erteilt. Die Republik gibt Pässe heraus, hat ein eigeenes Postamt, druckt Brief-marken und sorgt für die Verbreitung von Werbematerial. Als Zahlungsmittel dient ein „Kravihorec“, der einem Euro entspricht.

Die Hymne der Republik „Boøetické Kraví hory“ wurde zum ersten Mal am 26. Mai 2001 von der Blaskapelle „Túfaranka“ aus Rakvice bei einem feierlichen Festakt gespielt.

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